Swipe up & buy – Social Commerce wird immer beliebter

Posten, liken, kommentieren – rund 150 Minuten verbringen wir pro Tag mit sozialen Netzwerken. Plattformen wie Instagram, Facebook oder TikTok sind vor allem bei Digital Natives schon lange nicht mehr wegzudenken. Umso praktischer, wenn wir beim Scrollen durch unsere Timeline plötzlich ein paar Schuhe entdecken, die wir schon lange haben wollten. Ein Fingerwisch genügt und das Produkt gehört uns. Viele Unternehmen setzen heutzutage auf Social Commerce, den direkten Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen über Social Media. Welche Vorteile das Shopping über Social-Media-Kanäle birgt und welche Plattformen sich eignen, erfahren Sie in folgendem Blogbeitrag.

Social Commerce: Vorteile für Händler & Unternehmen

Im Gegensatz zum klassischen Marketing basiert Social Commerce auf dem Dialog. Produktvorstellungen auf Social Media fördern den Austausch Ihrer Zielgruppe durch Kommentare, Videos und Share-Funktionen. Außerdem stellen Unternehmer mit einer Social Commerce Strategie eine emotionale Bindung zum potenziellen Interessenten oder Kunden her. Man platziert nicht nur reine Produktempfehlungen, sondern erzählt beispielsweise was hinter dem Produkt steckt, oder was es besonders macht. Ein weiterer Vorteil von Social Commerce sind die geringen Kosten des Marketingkonzepts. Soziale Medien, wie Facebook, Instagram oder Pinterest sind kostenfrei zugänglich und somit auch für kleine Unternehmen oder Startups geeignet. Jedoch sollte man nicht generell auf ein Sparkonzept setzen: hochwertiger, professioneller Content ist essenziell. Zuletzt sind die vielfältigen Möglichkeiten des Influencer Marketings zu nennen, die immer beliebter werden. Vor allem Digital Natives lassen sich gerne von Produktempfehlungen bekannter Influencer auf Social Media zum Kauf verleiten.

Welche Social Media Kanäle eignen sich für welche Zielgruppe?

  • Facebook: Wenn Sie die Produkte Ihres Unternehmens auf Facebook zum Kauf anbieten möchten, ist ein Business Konto notwendig. Sobald der Shop eingerichtet ist, können Sie Produkte hochladen und in Postings markieren. Seit Mai 2020 können Händler Ihre Produkte sogar direkt über einen Shop vertreiben, auch der Checkout ist hier direkt möglich. Bei der jüngeren Generation hat Facebook enorm an Popularität verloren, die Zielgruppe ist hier meist 25 – 34 Jahre alt.

  • Instagram: Um Produkte auf Instagram verkaufen zu können, benötigen Händler ein Business Profil, welches mit einem Produktkatalog auf Facebook verknüpft sein muss. Anschließend muss Instagram den Account freischalten. Händler können nun einzelne Produktfotos auswählen und als Post generieren. Diese sogenannten „Shoppable Posts“ sind mit einer kleinen Einkaufstasche gekennzeichnet. Falls Sie Instagram für Ihr Social Commerce Konzept nutzen möchten, erreichen Sie größtenteils jüngere User bis ca. 25 Jahre.

  • TikTok: Die Kurzvideo-Plattform gehört mit weltweit über 800 Millionen aktiven Nutzern längst zu den beliebtesten Social Media Kanälen. Die App wird stetig weiterentwickelt und bietet unter anderem auch Swipe-up URLS, die in die kurzen Videos eingefügt werden können. TikTok ist vor allem bei der Generation Z sehr beliebt.

  • Pinterest: Pinterest punktet vor allem durch seine visuellen Reize. Der Look ähnelt einer Pinnwand, auf der Nutzer Bilder oder Videos zur Verfügung stellen können. Diese Plattform eignet sich besonders für Unternehmen im Bereich Mode, Design oder Lifestyle. Eine direkte Kaufoption bietet Pinterest derzeit jedoch nur ausgewählten Anbietern an. Die Nutzer sind hier älter als bei Instagram aber noch deutlich unter 40 Jahren.
  • Youtube: Die Musikplattform Youtube experimentiert momentan noch mit seiner Shoppingfunktion. Seit Oktober 2020 testet das Unternehmen eine Shopify-Integration und das Taggen von Produkten. In Zukunft könnten beispielsweise die beliebten Unboxing Videos zu einer modernen Form des Online Shoppings werden. Am häufigsten ist hier die Zielgruppe im Alter von 14-29 aktiv.

Social Commerce – worauf es ankommt

Um Ihre Zielgruppe optimal anzusprechen, sollten Sie zunächst die passenden Kanäle zur Verbreitung auswählen. Ob Facebook, Instagram oder TikTok – die sozialen Medien bieten viele unterschiedliche Ausprägungen. Welche Kanäle zu Ihrem Unternehmen und Ihren Produkten passen, hängt unter anderem von den Charakteristika Ihrer Zielgruppe, Ihrer Branche und Ihren Produkten ab. Der Grundsatz „One size fits it all“ ist hier nicht zielführend. Die regelmäßige Pflege der Social Media Kanäle ist ein Muss: professionelle Inhalte, ein ästhetisches Gesamtbild und hochwertige, individuelle Postings zeugen von einem seriösen Unternehmensauftritt und sprechen Ihre Zielgruppe und mögliche Kaufinteressenten optimal an. Verlinkungen spielen beim Social Commerce eine große Rolle. Dabei sollten Sie nicht nur von Social Media zu Ihrem Onlineshop verlinken, sondern auch andersherum. Durch Backlinks in beide Richtungen werden die höchsten Klickzahlen erreicht.

Die MAAK Digitalagentur verwirklicht Ihr Social Commerce Konzept  

Allein in Deutschland gibt es mittlerweile rund 120 000 Onlineshops. Um aus der Masse herauszustechen lohnt es sich, neue Wege zu gehen. Und MAAK begleitet Sie dabei: wir entwickeln Ihr neues Social Commerce Konzept. Dabei konzentrieren wir uns besonders auf Ihre Zielgruppe, die Alleinstellungsmerkmale Ihres Unternehmens und die individuellen Charakteristika Ihrer Produkte. Durch unsere jahrelange Expertise als Digitalagentur kennen wir die Anforderungen des digitalen Zeitalters und finden moderne, zielführende Lösungen. Sie interessieren sich für ein ganzheitliches Social Media Konzept für Ihr Unternehmen? Auch in diesem Fall sind wir der richtige Ansprechpartner für Sie. Im Rahmen unserer Social Media Beratung konzipieren wir einzigartige, konsistente Konzepte. Egal, ob Friseursalon, Baufirma oder Autohaus – wir bringen Sie ins Netz.

Sie möchten in Zukunft auf Social Commerce setzen?

Kontaktieren Sie uns!

    Author avatar
    p559535